Aktuelle Nachrichten

der Ju-Jutsu Abteilung der SGW

 

 

 

 

 

 

Darf's auch ein wenig Akrobatik sein?

Die meisten Menschen zog es am vergangenen Samstag wahrscheinlich raus. Irgendwo ins Grüne, um den lang vermissten Sonnenschein auf der Haut zu genießen. Fünf unermüdliche Ju-Jutsukas der Abteilung zog es trotz des wunderbar blauen Himmels und den ersten Vorboten des Frühlings in die Turnhalle der Lindenauschule in Hanau-Großauheim. Dass wir dabei viel Spaß hatten, zeigt das Bild von unserer kleinen Akrobatik-Einlage am Rande des Landestechniklehrgangs. Inspiriert von unserem Trainingskollegen Marc versuchten wir uns an der Pyramide.

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Fast nebenbei und in entspanntem Tempo lernten wir von dem Referenten des Tages eine neue Hebelkette, die meine Trainingspartnerin Uli nach Beingreifer, Armbeugehebel und Würge am Boden gänzlich verpackt und einigermaßen wehrlos in meinen Armen "zur Ruhe" kommen ließ. Danach war ich dran. Ähnlich entspannt lief es bei Ronny, Addi und Lenzi. Alle drei werden wohl die eine oder andere Technik in ihr jeweiliges Prüfungsprogramm einbauen. Wir dürfen also gespannt sein.

Die Wiederholung der Technikkombination zum Ende des Lehrgangs zeigte, dass das von Oliver Hill gesetzte Trainingsziel erreicht war. Die Hebelkette lief bei den meisten der rund 80 Ju-Jutsukas wie am Schnürchen ab, war also verstanden und bereits verinnerlicht. Entspannt, ohne Blessuren und bestens gelaunt machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Für alle, die nicht dabei waren: Unsere Uli wird die Hebelkette beim nächsten Vertretungstraining zum Besten geben.

Übrigens findet der nächste Lehrgang am 13. April in Wetzlar statt. Dieser dient der Prüfungsvorbereitung zum 1.- 3. Kyu.

Eine besondere Premiere steht am 20. April in Mainz-Kastel an. Dort findet das erste JJ-Hessenseminar für Kinder und Jugendliche statt. Die Ausschreibungen findet ihr in unserem Schaukasten am Dojo oder zum Downloaden im Terminkalender des HJJV.

"Engagement zahlt sich aus" oder "die Mischung macht's"

 

Den Jugendförderpreis des Hessischen Ju-Jutsu Verbandes erhält nur, "wer Jugendliche auf und neben der Matte zu ehrenamtlichem Engagement motiviert und sie dabei in vorbildlicher Weise fördert und unterstützt", so die Begründung des Vergabegremiums.

Mit der Verleihung des Jugendförderpreises des HJJV an die Abteilung Ju-Jutsu der Sportgemeinde Weiterstadt endete das Jahr 2012, das als "das Jahr der Auszeichnungen und Ehrungen" in die Chronik der Abteilung eingehen dürfte.

Sichtlich stolz nahm Abteilungsleiter Heiko im Kreis der teilnehmenden Ju-Jutsukas der SGW die dritte Ehrung des Jahres entgegen und stellte für die Abteilung fest: "Die Auszeichnung mit dem Jugendpreis ist Motivation und Verpflichtung, den mit Gründung der Jugendgruppen unserer Abteilung vor 10 Jahren eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Das Preisgeld fließt 2013 unmittelbar in die Finanzierung der Ausbildung von zwei Sportassistenten. Zwei Jugendliche, die sich 2012 ehrenamtlich auf der Matte und im Rahmen des ersten Crossover-Camps der Abteilung engagiert und die Jugendtrainer im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben." Wen er damit wohl meint? Dreimal dürft ihr raten, liebe A... und N... .

Text: Viola Krause

"Oha, das war eindeutig anstrengender, als beim letzten Mal..." Ist klar, war ja auch der Sprung auf Braun und damit der letzte Schülergrad für Marc und Tobias. Gemeinsam mit Ariane, die sich am vergangenen Samstag in Sprendlingen als einzige Frau die Anerkennung des souverän auftretenden Teams am Prüfertisch abholte, sind die ehemaligen "Kücken" der Abteilung nun endgültig der Kindergruppe entwachsen und voll und ganz bei den Erwachsenen angekommen. Müde, aber sichtbar stolz, stellt Ariane auf die Frage der begleitenden Trainerinnen, wie sie sich nach der erfolgreich bestandenen Prüfung fühle, fest: "Das regelmäßige Prüfungstraining hat sich echt gelohnt und war die Mühe wert. Ich freue mich sehr über den Blaugurt."

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Bild: Monika Meyer (Prüfungsgruppe in Sprendlingen mit Trainerinnen und Eltern

Die Sorge der drei Weiterstädter, mit den anderen Prüflingen vielleicht nicht klar zu kommen, erwies sich als unnötig. Alle Prüflinge konnten ihre Leistung auch mit den bis dato unbekannten Partnern des Sprendlinger Judovereins abrufen. Zusätzlich sorgte der Applaus der anwesenden Mütter und Väter für eine positive Grundstimmung, ebenso wie die fehlerfreie und entspannte Leitung der Prüfung durch Matthias Schulze und Ulrike Koida.

Etwas früher aus den Federn als die "Kücken" mussten Heiko, Ralf, Ronny, Patrick und Stefan. Zusammen mit den Ju-Jutsukas aus Frankfurt und Offenbach schwitzten sie bereits ab 11 Uhr im frisch renovierten Dojo der Weiterstädter Ju-Jutsu Abteilung. Fokussiert auf die einzelnen Prüfungsfächer absolvierten sie das vom Prüferteam Jürgen Englert und Melanie Gessner geforderte Programm. Abgefragt, gezeigt und bewertet wurden: Bewegungsformen, Falltechniken, Komplexaufgaben, Bodentechniken, Abwehrtechniken, Atemitechniken, Würge- und Nervendrucktechniken, Sicherungstechniken, Hebeltechniken, Wurftechniken, Waffenabwehr und Anwendung, Weiterführungs- und Gegentechniken, freie Selbstverteidigung, Angriffs- und Partnerverhalten sowie Kombinationen und Vielfältigkeit. Nach fünf Stunden konnten sich alle Prüflinge über den 2. oder 1. Kyu freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Thomas, Marc B. und Marc P., Alexander und Christian drücken wir für die bevorstehende Landesprüfung am Samstag alle Daumen. Wir sind natürlich dabei und unterstützen Euch!

Text: Viola Krause

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Bild: Andreas Ziegenbein (Prüfungsgruppe in Weiterstadt)
Nach einem langen und sehr anstrengenden Tag im Dojo ist die Gefühlslage der Beteiligten auf der Matte und den "Zuschauertribünen" am 8. Dezember eher ambivalent: "Die Nase ist hin... trotzdem bin ich mit dem Ausgang der Prüfung zufrieden" , so das Fazit von Alex, der am vergangenen Samstag den Sprung vom letzten Schülergrad zur ersten Meisterstufe geschafft hat. "... Schade ist, dass sich nicht alle Kombinationen so umsetzen ließen, wie ich es mir vorgenommen hatte." Leider haben nicht alle Prüflinge ihr persönliches Ziel erreicht, was die Hochstimmung am Abend spürbar dämpfte. Dass die Landesprüfung der unterschiedlichen Meistergrade nicht nur technisch, sondern auch konditionell eine ganz besondere Herausforderung ist, zeigte sich an den Gesichtern der Prüflinge unmittelbar nach Ende der Prüfung. Den Akteuren war die mentale und körperliche Erschöpfung deutlich anzusehen. Beim anschließenden Abendessen kehrten die Kräfte des frisch gebackenen 2. DAN der Abteilung zwar wieder zurück, aber Marc ist erleichtert, dass er "im neuen Jahr endlich wieder entspannt und ohne Prüfungsdruck trainieren kann." Darauf freut sich auch das Trainerteam der Erwachsenengruppe. "Entspannen, durchatmen und das Trainingsjahr 2012 reflektieren", das ist die Zielsetzung von Uwe und Viola in der nun beginnenden Weihnachtspause. Neben den 15 Schülerinnen und Schülern, die auf die diesjährige Vereinsprüfung vorbereitet wurden, sind im Dezember insgesamt 13 Prüflinge der Abteilung zu den Landesprüfungen des HJJV angetreten. Die nächsten Anwärter für die Vereins- und Landesprüfungen 2013 stehen schon in den Startblöcken... . Ein herzliches Dankeschön den vielen Helferlein - ob in Funktion oder nicht - für eurer Engagement zugunsten der Abteilung Ju-Jutsu!

Text: Viola Krause

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Bild: Uwe Fischer (Prüfungsgruppe und Prüfer: T. Wenz, G. Stiegler und S. Wedler)

"Schleifen" steht in der Prüfungsvorbereitung zwar regelmäßig auf dem Plan, daß dabei tatsächlich Schleifpapier zum Einsatz kommt, kommt hingegen eher selten vor.

Auch "abschlagen" ist durchaus eine übliche Kampfsportvokabel, Hammer und Meisel kommen dabei allerdings auch seltener vor.

Selbst "Handfegen" beherrscht der Ju-Jutsuka schon nach kurzer Zeit, seltener wird er dabei jedoch einen Handfeger dazu benutzen.

All das und noch viel mehr kam beim Arbeitseinsatz am Freitag und Samstag im Dojo zum Einsatz. Ziel des "Workouts": Die sichtbaren Spuren der vormaligen Nutzung als Squashcourts und die Zeichen der Vergangenheit in Form von Spinnweben und Staub verschwinden zu lassen.

Zu diesem Zwecke wurden bereits Donnerstag zum Trainingsschluß die Matten abgebaut und aufgestapelt. Startschuß für die Überarbeitung der Wände fiel Freitag mit Aufbau des fahrbaren Gerüstes. Unter massivem Einsatz von Muskel- und Maschinenkraft konnten innerhalb von vier Stunden die Wände angeschliffen und für den Anstrich vorbereitet werden. Auch dem Staub der Jahrzehnte, der sich im Dachträgerwerk und auf den Lampen sammelte wurde zu Leibe gerückt.
Auch der sehr großzügig mit viel Material verspachtelte Schlitz, der Nahtstelle der herausgenommenen Wand wurde abgeklopft und frisch verspachtelt.

Der Samstagvormittag stand dann im Zeichen des Farbauftrags. Auch an diesem Tag wurde das Motto "Viele Hände, schnell ein Ende" angewand, sodaß sich die Belastung für das Individuum in Grenzen hielt. Bis zum späten Vormittag war es geschafft, da Dojo in einem poppigen Staubgrau erstahlen zu lassen.

Um am Montag wieder ordnungsgemäß trainieren zu können, waren anschließend noch die üblichen Aufräumungsarbeiten und der Einsatz von Scheuerlappen und Staubsauger notwendig.

Allen, die sich durch Einsatz von Material, Werkzeug, Verpflegung und natürlich Mithilfe für diese Renovierungsaktion eingesetzt haben Herzlichen Dank, das Ergebnis spricht für sich.Renoteam

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