Aktuelle Nachrichten

der Ju-Jutsu Abteilung der SGW

 

 

 

 

 

 

 

2012-04-27_Kindercamp_034


Am vergangenen Wochenende fand unser spannendstes Experiment seit der Gründung der Abteilung statt: Das Crossover-Camp mit dem Pfadfinderstamm Pioniere Darmstadt und Canne de Combat Darmstadt.
Die meteorologischen Vorzeichen standen bis zum Freitag morgen noch eher auf Winterfell denn auf Sommercamp. Pünktlich zum Anpfiff der Aktionen gegen 10:00 Uhr brach sich die Sonne Bahn und erheiterte Gemüter und Szenerie.

Am Freitag hielt sich das Wetter jedoch weitgehend an den Titel der Veranstaltung und bot ebenfalls Crossover. Strahlender Sonnenschein bot sich mit Regenwolken und Sturmböen einen abwechslungsreichen Fight.
Die erste Aufgabe nach der Ankunft mit der Staßenbahn in Malchen war die fachgerechte Errichtung und Einrichtung der Schlafstätten. Kurz darauf brannte auch das obligatorische Lagerfeuer. Unterdessen beschäftigte sich Lagersmutje Heiko, der Herr des Küchenzelts mit der Zubereitung des Gemüsenudeltopfs, von dem noch Generationen von Pfadfindern ihren Enkeln vorschwärmen werden. Da der erste Tag vollumfänglich im Zeichen der Pfadfinderlilie ausgestaltet war, wurden am Abend alte Lagerfeuerlieder zu Wanderklampfe zum Besten gegeben, bis die Sonne hinter den sanften Hügeln der Bergstraße verschwand.

Der Samstag startete noch recht kühl, wandelte sich aber im Laufe des Vormittags zum ersten Hochsommertag des Jahres. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Lagerfeuer mit Cornflakes und Schokobrötchen, startete das Sportprogramm. Je drei Workshops in drei Altersstufen gaben allen Campern die Möglichkeit Ju-Jutsu, Cane de Combat und Akrobatik unter fachkundiger Anleitung kennenzulernen und zu erleben. Die überraschende Sommerhitze gepaart mit einer durchgemachten Nacht sorgten am Samstagabend bei den jüngeren Teilnehmern zu zeitiger, freiwilliger Bett- bzw. Schlafsackruhe. Währenddessen sich die Ewachsenen mit den nächtlichen Vorgängen bei den "Werwölfen vom Finsterwald" auseinandersetzten, bis es Nacht wurde in Palermo...

Nach einer weiteren erholsamen Nacht im Jurtenzelt, begann auch der Sonntag frisch aber sonnig mit dem Verzehr von Flakes und Schokobrötchen. Nach dem Abbau der Schlafzelte stand der Hauptprogrammpunkt des Sonntags an. Denn was liegt näher als die berühmteste Burg der Welt, zu deren Füßen man lagert, zu erstürmen?
Das Gipfelpicknick vor den Toren des Frankenstein wurde durch den Aufstieg durch Malchen und den Bergwald tapfer erwandert. Nach der ausgiebigen Besichtigung des alten Gemäuers trat der bunte Haufen den geordneten Rückzug an.
Wieder am Platz angekommen, war es auch schon Zeit Abschied zu nehmen, und die Kids müde, schmutzig aber zufrieden an die Elten zu übergeben.

Alles in allem also ein hammergeiles Wochenende, wie einer der jungen Teilnehmer seinem Vater berichtete.
Ein paar erste Eindrücke

Unser ganz besonderer Dank geht an Fam. Hörner vom Obsthof am Mühlenbach,  Familie Massing vom Hofladen Massing, und Horst Carl für die reichhaltigen Obst-und Gemüsespenden, Frau Jung-Silberreis Anstaltsleiterin der JVA Wiesbaden für die Versorgung mit Backwerk. Und natürlich Heiko Neubert für die Beschaffung und Verarbeitung der so großzügig gespendeten Nahrungsmittel.

Nach dem obligatorischen Jahresrückblick durch die 1. Vorsitzende Ulrike Koida, konnten dank der einwandfreien Kassenführung durch Kassenwart Reinhold Ehrler und dem Bericht der Kassenprüfer zügig Kassenwart und Vorstand entlastet werden.

Hauptthema der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Neuwahl der/des ersten Vorsitzenden, da Urike Koida in der vergangenen JHV bereits angekündigt hat, nicht mehr für da Amt zur Verfügung stehen zu wollen. Als Grund hatte sie angegeben nach inzwischen neuen Jahren das Ruder abgeben zu wollen, um neuen Kräften die Chance zu geben der Abteilung neue Impulse zu geben.
Um die Abteilung nicht in die Sedisvakanz gleiten zu lassen, wurden frühzeitg Gespräche mit potentiellen Nachfolgern geführt. Zur Wahl zum ersten Vorsitzenden stellte sich Heiko Neubert, der bisherige stellvertetende Vorsitzende, der sich in seiner bis dahin einjährigen Amtszeit gut eingeführt hatte. Als Nachrücker auf dessen Position konnte Andreas Ziegenbein gewonnen werden.
Beide wurden in einem Wahlgang einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden Kassenwart, Delegierte und Orga-Ausschuß bestätigt, neue Kassenprüfer sind Enikö Badtke und Marta Radosevic.

FÜr das letzte  April- Wochenende ist ein gemeinsames Camp von Ju-Jutsu@SG Weiterstadt, dem Pfadfinderstamm Pioniere Darmstadt sowie dem Verein Cane de Combat in Malchen geplant. Es wird ein buntes Programm aus pfadfinderischen und sportlichen Aktionen geben und richtet sich im wesentlichen an Kinder und Jugendliche. Jedoch sind auch alle Aktiven der Erwachsenengruppe eingeladen. Kost und Logis werden pfadfinderischen Standard aufweisen, dh bodenständige Ernährung und Übernachtung im Pfadfinderzelt. Das Tagesprogramm des Samstags kreist um die sportlichen Aktivitäten der beteiligten Sportvereine. In altergestaffelten Gruppen wird es einen Einblick in moderne Selbstverteidigung und französisches Stockfechten geben. Am Sonntag wird gemeinsam der nahe Frankenstein erklommen. Der Unkostenbeitrag wird 25 € betragen.

Weiters wurden folgende Termine bekanntgegeben:

JHV der SGW 18. März 2012
Prüfungen Kobras und Panther 25.März 2012
Delegierten Versammlung 15.April.12
Crossover Camp mit den Pioniern Darmstadt und Cane de Combat Darmstadt 27.-29. April 2012

Dem neuen Vorstand viel Erfolg und eine ruhige Hand
Uli vielen Dank für neuen Jahre souveräne Vorstandsarbeit.

Mit dem Schlimmsten war noch am Vortag zu rechnen, es schüttete wie aus Eimern. Die traditionelle Fronleichnamsaktivität in Form einer Wanderung durch's Felsenmeer, drohte im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen. Aber die Wettergötter des Odenwaldes hatten auch dieses Jahr wieder ein Einsehen, und liessen am Morgen des 23. Juni die Sonne über Reichenbach strahlen. Ein aussergewöhnlich starkes Feld an Kindern, stand am unteren Ende des steinigen Aufstiegs kletterwillig bereit.

Wanderung2011

Mit Mann und Maus, respektive Kinderwagen und Hund ging es über die dicken Wackersteine bis hinauf zum Kiosk, wo die erste Rast stattfand. Die etwa fünfzig Wander- und Kletterfreunde aller Altersstufen schlugen alsbald den Weg über Ohly-Turm in Richtung Kuralpe ein. Bei sonnigen Temperaturen liessen sich die odenwälder Spezialitäten des Kreuzhofs auf dessen Terrasse trefflich geniessen, während die Kinder die Vorzüge des großzügigen Spielplatzens zu nutzen wussten. In sanftem Bogen durch Wiesen und Wälder zog der Tross in den Nachmittag hinein, und den Römersteinen entgegen. Nach einem weiteren kurzen Zwischenstopp am Waldrand  beschleunigte sich der Schritt. Beflügelt von den dunklen Wolken, die sich über Reichenbach zusammenzogen und der Aussicht auf eine leckere Pizza am Abend gelang der Abstieg äußerst zügig. Sechzehn Uhr fünfig war es, als die ersten Tropfen des für siebzehn Uhr angekündigten Regenschauers über dem Infozentrums des Felsenmeers niedergingen. Um achtzehn Uhr gingen auch wieder einige Tropfen nieder, allerdings die durstigen Kehlen der Wanderleute hinab, die es sich bei Da Luigi in der weiterstädter Waldstraße noch einige Stunden gut gehen liessen. 

Am 4. September fand bei der SG Weiterstadt der diesjährige Tag der offenen Tür statt. Die Ju-Jutsu Abteilung war dieses Jahr mit einer gemeinsamen Vorführung der beiden Kindergruppen beteiligt. Da beide Gruppen nach den Sommerferien frisch gestartet sind, war die Vorbereitungszeit entsprechend kurz und knackig. Nichtsdestotrotz gelang es den Kindern sich und ihren Sport würdig darzustellen

angrssen

Im Wechsel zeigten "Kobras" und "Panther" zunächst ihr Aufwärmprogramm. Anschließend demonstrierten die Kids mit Hilfe ihrer Trainer Ausschnitte aus den Trainingsprogrammen. Die altersgerechten Unterschiede konnten auch Ju-Jutsu-Laien gut unterscheiden. Liegt der Fokus bei den Kobras auf dem spielerischen Erwerb der Grundfähigkeiten, zielt das Training der Panther auf Festigung und Verbesserung von Technik und Bewegung. Auch die Methodiken unterscheiden sich altersbedingt. In der Klasse der acht- bis zehnjährigen sind Spiel- und Bewegungsformen angebracht und werden von den Kids gerne akzeptiert. In der Gruppe der zehn- bis vierzehnjährigen spielen Drillformen und Partnerarbeit eine wichtigere Rolle, das Vergleichen von Kraft und Können liegt vor allem bei den Jungs stark im Trend.
Schildkrte

Die absolut harmonische und abwechslungsreiche Darbietung konnte zwar mangels Interessenten kein neuen Mitglieder generieren,  für die zahlreich erschienenen Eltern bot sich aber eine Vor- bzw. Rückschau auf das Kinder- und Jugendtraining, was mit Interesse und Applaus gut angenommen wurde.

Vielen Dank an die Kinder und Trainer für die gelungene Vorführung und allen Unterstützern und Helfern für den schnellen Auf- und Abbau. Mehr Bilder

PRFUNG1

Prüfungsgruppe in Weiterstadt

Gleich an zwei Prüfungsstandorten traten am 18. Juni weiterstädter Landesprüflinge zur Kyu-Prüfung an. Ein inoffizielle 40+Prüfung fand im heimischen Dojo statt, die "jungen wilden" durften sich im schönen Wüstems beweisen.
In Weiterstadt nahmen am Prüfertisch Petra Helzel und Patrick Wendt (3.Dan) Platz. In Wüstems nahmen Melanie Gessner und Nicklas Kunze (beide 2.Dan) die Prüfung zum 2. und 1. Kyu ab. Hier die Zusammenfassung der Ereignisse:
Weiterstadt: Zu einer wahren Ausdauerangelegenheit trieben die Prüfer die Damen und Herren im gesetzten Alter an, mehr Dynamik hatte Patrick Wendt bereits im vergangenen Jahr für diese Prüfung ins Lastenheft diktiert, diese wurde auch so form- und fristgerecht geliefert.
Wüstems: Den vier jungen weiterstädter Prüfungskandidaten mehr Dynamik ans Herz zu legen, wäre definitiv überflüssig gewesen. Zwei hochmotivierte Blaugurtanwärte und deren Pendant auf Braun waren motiviert bis in die Haarspitzen und dank der hausüblichen Vorbereitung für den Ausseneinsatz bestens präpariert.
Weiterstadt: Nach der kräftezehrenden ersten Runde, konnten alle Prüfling, auch die Gäste, mit ihrem Technikprogramm ihre Klasse und den Anspruch auf die angestrebte Gürtelfarbe beweisen.Kreativität bewiesen die Teilnehmer nicht nur in der Auswahl und Kombination der Techniken, sondern auch in der Kreation neuer Kiais so wird "Hossa" 2011 sicher ein neuer "Hit".
Wüstems: Unter den zehn Teilnehmern der Prüfung taten sich die Weiterstädter ausser durch große kämpferische Leistung vor allem bei der Waffenabwehr und durch das breite Technikprotfolio hervor. Ebenfalls auf Zustimmung seitens der Prüfer traf das parternschonende, gentlemanlike Verhalten unsrer jüngsten Teilnehmer. 
Weiterstadt:Nach weit über drei Stunden konnten allen Braungurtanwärtern und einer Blaugurtanwärterin das erreichen des Klassenziels beurkundet werden. Auf Grund des hohen Eingangstempos und des hohen technischen Niveaus dieser Prüfung, musste eine Teilnehmerin leider den Heimweg ohne die gewünschte Urkunde antreten.
Wüstems: Am Ende eines langen Prüfungstages konnten sieben Blaugurt- und drei Braungurturkunden an die Prfülinge ausgegeben werden.

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Die Cracks in Wüstems 

Text:Presserainer/Bild1: Uwe Fischer/Bild 2: Alex Steinke