Aktuelle Nachrichten

der Ju-Jutsu Abteilung der SGW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein schöner Film vom HESSENSEMINAR 2014.

Unsere Abteilung stellte mit 14 TeilnehmerInnen (davon 9 DanträgerInnen) einmal mehr die stärkste Vereinsgruppe!

Bild: Jojo

 

Erste Anmeldungen sind schon eingegangen. Sichert eure Plätze!!!

Die Kindertrainerteams laden ein zur zweiten Wochenendfreizeit der Abteilung. Seid dabei, wenn auf dem Gelände des Forsthauses Fasanerie in Darmstadt vom 12. - 14. September 2014 die "Piraten" los gelassen werden und gemeinsam gespielt, gezeltet und am Lagerfeuer gebrutzelt wird. Treffpunkt für alle Ju-Jutsu Kids ist um 16 Uhr am Forsthaus Fasanerie/ Straße zum Oberwaldhaus. Nach der Ankunft bauen alle gemeinsam die Zelte auf, basteln ihre Piratenausrüstung und los geht's mit den spannenden Spielen.

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Piratentrainings. Ihr habt die Möglichkeit, verschiedene Disziplinen auszuprobieren: Nahkampf, Bogenschießen und andere Aktivitäten. Abends machen wir natürlich ein Lagerfeuer. Nachdem wir am Sonntag das Piratenlager gemeinsam abgebaut haben, gehen wir auf „Schatzsuche“ - lasst euch überraschen. Die Freizeit endet am Sonntag um 14 Uhr und eure Eltern können euch am Forsthaus wieder abholen. Welche Dinge ihr für das Camp benötigt, steht auf den im Training verteilten Packzetteln. Sollte doch noch eine Frage offen sein, sprecht einfach vor oder nach dem Training Marta & Matthias oder Gitti & Tom an.

Falls ihr 2012 nicht dabei wart oder einige von euch ihre Erinnerungen auffrischen wollen, hier vier kleine Bild-Impressionen:

Der Blick über den eigenen Tellerrand... die KENDO-Schupper-Stunde

Bäumeklettern wie die Eichhörnchen.... aber immer vorbildlich angeseilt!

Lasst uns vor dem Frühstück schnell das Feuerchen von gestern anheizen....

 

 

   JU-JUTSU-Schnuppern vom Feinsten

   mit Marta & Matthes 

 

Landestechniklehrgang des Hessischen Ju-Jutsu-Verbandes in Braunshardt

Wer lässt die Gelegenheit eines Landestechniklehrgangs für junge Ju-Jutsuka ungenutzt verstreichen?

WIR NICHT !!!

Mit Unterstützung des Trainer-Teams unserer Panter-Gruppe und einigen interessierten Eltern machten sich am 15. März insgesamt 18 Panter und Kobras auf den WEITEN Weg nach Braunshardt, um von der Referentin Dr. Simone Schmidt-Jacobs, 5. DAN Ju-Jutsu, neue Spielideen für das Rangeln und Raufen nach Regeln kennen zu lernen. In spielerischen Zweikämpfen konnten diese Grundregeln mit weiteren 57 Ju-Jutsukas auf der Matte erprobt und erste gemeinsame Erfahrungen gesammelt werden.

Kleinere Blessuren der Zweikämpfe wurden tapfer ertragen, weil die Regeln für das Rangeln und Raufen größere Verletzungen verhinderten, die Kämpfe allen Aktiven viel Spaß machten und die sportlichen Grundwerte des Ju-Jutsu wie Respekt, Höflichkeit und Disziplin im Umgang mit anderen während des gesamten Lehrgangs stets im Vordergrund standen. 

Da auch Panter und Kobras nicht gänzlich ohne Nahrung auskommen, ein Lehrgang mindestens doppelt so lang wie ein 'normales' Training dauert und kämpfen schrecklich hungrig macht, war eine der meist gehörten Fragen des Tages:

"Wann gibt es etwas zu essen?"

 

Die geschmeidigen Reptilien und Raubkatzen aus Weiterstadt, Fotos: Gitti

  

Wer hätte das gedacht? Als alte Hasen im Prüfungszirkus wissen die 15 Panter eigentlich, was sie erwartet. Trotzdem, regelmäßig ist die Spannung unmittelbar vor Prüfungsbeginn kaum auszuhalten und die Raubkatzen müssen von der Prüferin beruhigt, angespornt, ermuntert, ermahnt, aufgefordert, beruhigt oder getröstet werden, damit sie zur Höchstform auflaufen. So war das auch am 6. April, dem Tag der Gürtelprüfung 2014.

Merke: Wenn die Aufregung zu groß ist, schwindet die Konzentrationsfähigkeit! 

Frage: Was können die Panter dagegen tun?

  1. Ich bereite mich so gut vor, dass ich die geforderten Techniken und meine eingeübten Kombinationen im Schlaf vorführen kann.
  2. Ich stelle mir vor, hinter dem Tisch sitzt nicht die Prüferin Petra, 2. DAN Ju-Jutsu, sondern mein Trainerteam Gitti und Tom, denen ich meine besten Techniken zeigen will.
  3. Ich setze meine Kopfhörer auf, höre Musik und warte einfach das Ende der Prüfung ab.
  4. Ich stelle mir vor, ich sitze HINTER dem Prüfungstisch und muss meine gezeigten Techniken und Kombinationen mit 1, 2,3, 4 oder 5 Punkten bewerten.
  5. In meinen Gedanken liege ich auf der Matte und schau' den anderen Prüflingen bei der Prüfung zu.
  6. Ich stelle mir vor, dass ich mir und der unbekannten Meisterin hinter dem Tisch meine beste Prüfung zeigen will und das Publikum eine tolle Kampfkunst-Show erlebt.
  7. Ich atme tief durch und wärme meinen Körper auf, damit er so wach ist, wie mein Geist. Wenn er schwitzt, bin ich voll konzentriert und zeige, dass ich mich verteidigen will und kann.
  8. Ich stelle mir vor, dass ich den neuen Gürtel schon trage und die Prüfung mindestens mit 1 Punkt pro Prüfungsfach bestanden habe.
  9. Ich stelle mir vor, dass ich nun ein Vorbild für die Panter mit Weißgurt bin, die das erst lernen müssen, was ich schon kann.

Hinweis: Wer von den mit neuer Gürtelfarbe oder Sportabzeichen ausgestatteten Pantern mindestens 2 richtige Antworten findet, bekommt von Gitti und Tom nach den Osterferien eine kleine Überraschung.

                              Die 15 Raubkatzen unmittelbar vor dem Absprung...,  Bild: Gitti

 

Übrigens, vor lauter Aufregung soll einer der Prüflinge sogar einen Zahn verloren haben... was ein Glück, dass den geschmeidigen Raubkatzen schnell ein Ersatzzahn nachwächst, oder?

Logisch! Wie sollten sie auch sonst zubeißen, wenn's darauf ankommt!

...oder SPORTASSISTENTENAUSBILDUNG, die ERSTE

Wer sich darunter jetzt eine lockere, kindgerechte Ausbildung vorstellt...tja, der irrt sich! 

Easy und locker... so oder so ähnlich haben WIR uns die letzten Tage der Weihnachtsferien vorgestellt, als wir drei - Mark & Tobias & Ariane - uns am Donnerstag, den 9. Januar 2014 von Weiterstadt aus ganz entspannt auf den Weg in die Sportjugendherberge in Wetzlar gemacht haben. Was uns dort dann tatsächlich erwartete, konnte man eher als intensive Vorbereitung auf den ach-sovielten Schulstart nach den Ferien ansehen !
Mit 'no-excuses' ging es täglich um acht Uhr mit Frühstück los. Nach knappen eineinhalb Stunden dann weiter mit dem Programm ....von Kindeswohl, über Aufsichtspflicht bis hin zu den taktilen, verbalen und visuellen Möglichkeiten der
Technikvermittlung im Kinder- und Jugendtraining haben wir alles mit unseren Teammates aller Altersgruppen (von 14 bis ins wei(s/ß)e Alter) abgearbeitet.

Nach dem voll-durchgeplanten 1. Ausbildungstag war so gegen 21 Uhr dann endlich mal Schluss und im Bistro wurden anschließend die Werwölfe unter uns wach. So unter uns Insiderrn... an Werwolf- Abende bis in die Mitternachtsstunden hat's uns eher nicht gefehlt!

Ein Highlight des Programms war ( für mich) der Dojo- Besuch des Budokan Ju-Jutsu Wetzlar. Nach der langen vergangenen Zeit meines letzten Lehrgangbesuchs dort, habe ich die paradiesische Ausstattung des Dojos vergessen!

Also an all-round Trainingsgeräten fehlt es den Wetzlarern wirklich nicht!

Die letzten beiden Tage dienten dann der Prüfung und der Frage, ob die Lehre ihren Sinn erfüllt und sich die Mühe unseres lobenswerten Ausbildungsteams Anna Schink & Tobias Muchel auch gelohnt hat. An dieser Stelle ein großes Lob und Danke, die Ausbildung war super! Die Prüfung dagegen war eine schwere Geburt...

Während eine Gruppe á 3/ 4 Personen als Trainer und Sportassistenten die restliche, in 5-10Jährige Kinder „mutierte“ Gruppe trainieren musste, hat es viel Revanche und Rache gegeben. Die Aktion hat viele Nerven gekostet, nicht nur weil uns die Ausbilder im Nacken saßen, sondern auch weil die 'lieben' Gruppenmitglieder alle erdenklichen Spielarten, während des Probetrainings für Lärm und Unfug zu sorgen, bestens beherrschten. Eine weitere wertvolle Erfahrung also: die tatsächlichen 5-10Jährigen sind, im Gegensatz zu den „mutierten“ Kindern und  Jugendlichen, doch wirkliche Engel. Nach diesem lustigen Hin und Her sind die letzten 2 Tage der Ausbildung wie im Flug vergangen und tatsächlich (wer hätt's gedacht): alle haben bestanden!

Mit stolzen Herzen machten wir drei uns dann am Sonntag, den 12. Januar auf den Rückweg, gespannt und in voller Erwartung, welche neuen Wege und Proben uns diese Lizenz nun eröffnet!

Vielen Dank an unsere Abteilung und unseren Verein. Ich spreche hier- glaube ich- für alle jungen Mitglieder. Es ist fantastisch, dass ihr uns fördert und euch so sehr für uns Nachwuchs-Ju-Jutsukas engagiert!
Macht weiter so!!!

Eure Ariane